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Messer richtig pflegen

Drei Regeln, die ein Messer über Jahrzehnte begleiten.

Ein gut gepflegtes Messer braucht seltener den Schleifer. Drei Gewohnheiten genügen.

Säure sofort abspülen

Zitrone, Tomate und Zwiebel hinterlassen auf Kohlenstoffstahl sofort Flecken, und auch rostfreiem Stahl tut die Säure auf Dauer nicht gut. Nach dem Schneiden kurz unter warmes Wasser halten, abtrocknen, fertig.

Nie in die Spülmaschine

Hitze, scharfe Reiniger und das Anschlagen an Teller und Besteck ruinieren Schneide und Griff. Holzgriffe quellen und reißen, die Kante bekommt Scharten. Von Hand spülen dauert eine halbe Minute.

Auf Holz schneiden

Ein Brett aus Holz gibt unter der Schneide ein wenig nach. Glas, Stein, Keramik oder Metall tun das nicht — jeder Schnitt darauf stumpft die Kante ab. Auch harte Kunststoffbretter sind besser als Glas, aber Holz ist das Beste für die Klinge.

Und dazwischen?

Messer nicht lose in die Schublade werfen, sondern im Messerblock, an einer Magnetleiste oder in ihrer Box aufbewahren. So bleibt die Schneide, wie sie aus dem Schliff kam.