Messer, die wieder
schneiden.
Geschliffen in Freudenberg, zurück in der Holzbox.
Für die Küche zu Hause und für die Gastronomie.
Ein Fachwerkhaus
in Freudenberg
In einem Fachwerkhaus im Siegerland lebte einst ein Ehepaar, das Messer geschliffen und wieder scharf gemacht hat. Überliefert ist nur ihr Nachname: Pletz.
Den Vornamen kennt heute niemand mehr. Erzählt hat die Geschichte unsere Großmutter, und das Haus steht noch — es gehört inzwischen einem Freund. Wir haben uns den Namen nicht ausgedacht. Er ist gewachsen, wie das Haus, in dem er zu Hause war.
Pletz nimmt diese Arbeit wieder auf: Messer schleifen, die eigentlich gut sind und nur stumpf geworden. Nicht neu kaufen, sondern pflegen. Das Fachwerk erklärt diese Haltung besser als jedes Wort — alt, schlicht, gut gemacht und immer noch da.
Warum man Dinge pflegt
In Japan sagt man, jedem Ding wohne eine Seele inne. Ein gutes Messer ist kein Verbrauchsgegenstand. Es ist ein Werkzeug, das über Jahrzehnte begleitet — wenn man es lässt.
Bestehendes erhalten, pflegen, gut behandeln.
Die Box
Ihr Messer kommt nicht einfach zurück. Es liegt in einer Schiebedeckelbox aus leicht abgeflammtem Holz, mit Leinöl behandelt, das Wappen eingebrannt. Beim ersten Schliff gehört sie Ihnen — danach wandert sie im Pfandkreislauf mit.
Das Tuch
Innen ein dunkelblaues Leinentuch, herausnehmbar und waschbar. Indigo, wie ein japanisches Werkzeugtuch — und der Moment, in dem die helle Klinge darauf liegt.
Die Schleifkarte
Eine Karte aus rauem Karton mit sechs leeren Feldern. Jeder Schliff bekommt ein Datum von Hand und einen roten Hanko-Stempel: Sandoro — dreifache Mühe. Eine volle Karte ist ein Jahr gepflegter Arbeit.
Ein Schliff, der hält
Jedes Messer wird mit festem, gleichmäßigem Winkel geschliffen, abgezogen und von Hand geprüft. Den Winkel wählen Sie selbst: 15° für einen feinen, gleitenden Schnitt oder 30° für eine robuste Schneide, die mehr verzeiht. Wer unsicher ist, fragt einfach — hier steht, was der Winkel ausmacht.
Erster Schliff
inklusive Holzbox mit Leinentuch und Schleifkarte — ein Willkommen, kein Aufpreis
12–15 €
Jeder weitere Schliff
das Messer reist in Ihrer Box, die Karte bekommt einen Stempel
7 €
Gastronomie
je Messer, abgeholt und zurückgebracht — ab 20 Messern günstiger
3–6 €
Alle Preise je Messer.
Der Ruhetag-Takt
Abends vor dem Ruhetag holen wir die Messer ab. Mittags am ersten Betriebstag sind sie zurück — Pletz messerscharf.
Ihre Küche startet mit frischem Werkzeug in die Woche und merkt nicht, dass die Messer weg waren. Ohne Box und Karte, dafür im festen Rhythmus und mit Service vor Ort.
Für Betriebe ist der Schliff als Betriebsausgabe absetzbar.
Alle zwei Monate scharf
Ein Messer wird nicht auf einmal stumpf, sondern jeden Tag ein wenig. Im Abo kommt es in festem Rhythmus zu uns — bevor Sie merken, dass es nachlässt.
Bei einem Schliff alle zwei Monate ist die Schleifkarte nach genau einem Jahr voll. Dann gibt es eine neue.
[Abopreise folgen in Kürze]
Über Messer
Kurz, ruhig und ohne Fachsprache — was man über das eigene Messer wissen sollte.
Warum der Winkel entscheidet
Spitz oder stumpf — was der Schleifwinkel für Schnitt und Standzeit bedeutet.
Woran man ein stumpfes Messer erkennt
Drei einfache Proben, die in jeder Küche funktionieren.
Warum scharfe Messer sicherer sind
Und warum Kochen damit wieder Freude macht.
Stahlkunde für die Küche
Härtegrad, rostfrei oder Kohlenstoff — und warum härter nicht immer besser ist.
Messer richtig pflegen
Drei Regeln, die ein Messer über Jahrzehnte begleiten.
Bringen Sie uns Ihr Messer
Schreiben Sie kurz, wie viele Messer es sind und welchen Winkel Sie möchten. Wir melden uns mit einem Termin für Abgabe und Abholung.
Abgabezeiten
| [Wochentag] | [Uhrzeit] |
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[Straße Hausnummer]
57258 Freudenberg
Geplant für den Markttag: Ein Schleifer gehört auf den Freudenberger Mittelaltermarkt. Messer abgeben, weiterbummeln, später geschliffen in der Holzbox abholen.